Große Kappensitzung beim TuS Kemel

Am 27. Januar 2018 ist es wieder soweit. Unter dem Motto „Einmal um die ganze Welt, mit dem TuS im Zirkuszelt“ präsentiert der TuS Kemel in seiner Kappensitzung ein buntes Karnevalsprogramm, das wieder für einige Überraschungen sorgen wird. Angefangen mit einer wieder individuellen Zusammensetzung des Elferrats, geht es unter der Leitung von Susanne Tafuro und Jutta Martin richtig zur Sache, so dass für jeden etwas dabei sein wird. Büttenreden von bekannten Kemeler Fassenachtern werden begleitet von Tanzvorführungen der Sternfunken und der Jamenias vom TuS Kemel, die die Kappensitzung immer zur Uraufführung Ihres neu einstudierten Tanzes nutzen. Weitere Tanzvorführungen kommen aus Holzhausen und Wiesbaden. Die Atzmann Tornados die auf ihrer Tournee die Kemeler Kappensitzung fest im Programm haben, werden mit neuer Choreografie auftreten. Nicht zu vergessen die Playbackshow und das Männerballett, das durchtrainierte Adonisse präsentieren wird und vieles mehr. Das Programm wird durch seine Vielfalt für viele Lacher und gute Unterhaltung sorgen. Wie in jedem Jahr wird Jutta Martin mit ihrer Gesangseinlage alle Besucher zum Mitsingen und Mitschunkeln animieren. Der Saal wird gemäß dem Motto geschmückt sein!

Die Sitzung beginnt um 19.33 Uhr, Einlass ist ab 18.33 Uhr. Der TuS Kemel freut sich auf viele närrische Besucher und stimmungsvolle gemeinsame Stunden. Die Sitzung ist bereits ausverkauft!

1 Antwort zu "Große Kappensitzung beim TuS Kemel"

  • TuS Kemel
    12. Februar 2018 (18:31)

    KAPPENSITZUNG Kemeler Fastnachter versammeln die ganze Welt unterm Zirkuszelt

    KEMEL – Frisches Popcorn lockt bereits vor der Kasse in der Römerhalle. „Einmal um die ganze Welt, mit dem TuS im Zirkuszelt“, lautet schließlich das Motto der Kemeler Kappensitzung. Im Elferrat mit Susanne Tafuro und Jutta Martin an der Spitze präsidieren Clowns genauso wie ein glatzköpfiger Kraftmeier. Auf der Bühne vor ihnen geht es hinaus auf den schönen Erdball.

    Mit spanischen Fahnen ziehen Atzmann-Tornados aus Dickschied ein. Spektakuläre Hebefiguren zeigen die Männer auch im Tanz dieser Saison zu Musikstücken wie „Barcelona“ von Queen oder „Viva Espana“. Las Vegas ist wiederum das Ziel der Gruppe „The Circle“ aus Holzhausen über Aar. Noch weiter führt die Darbietung der „Krieger von Atlantis“, der Formation Jamenias des TuS Kemel.

    EHRUNGEN
    Seit 22 Jahren wirkt Sonja Onley an der Kemeler Fassenacht mit. Seit elf Jahren sind dabei: Kerstin Schneider, Daniele Haas-Helfrich, Olaf Waterwiese und Stefan Herrmann.
    Billiger als ein Aufenthalt im Altersheim

    Mit dem Kreuzfahrtschiff Aida liebäugelt Inke Steuding-Eberhardt in ihrem Vortrag. Schließlich sei das Schiff billiger als ein Aufenthalt im Altersheim, meint die Frau mit dem Rollator. Auf hoher See könnte sie dem erweiterten Kemeler Männerballett begegnen, denn die Aktiven präsentieren sich als Seeleute, Surfer und Haie. Doch Abenteuer gibt es gleichfalls auf dem Festland durchzustehen.

    Gunther Raupach, berühmter Fastnachter aus Nauroth, erzählt als Überraschungsgast von samstäglichen Ausflügen mit seiner Frau zu Ikea. Sein Sohn Kevin Raupach unterhält später mit Comedy in der Bütt. Erstmals in Kemel dabei ist die Gruppe „Lunea“ vom Sonnenberger Karnevalsverein mit Gardetanz und einem Schlagermedley, die Klassiker der fünften Jahreszeit fehlen also keinesfalls.

    Zur jecken Kemeler Tradition gehört die große Playbackshow der heimischen Allstars, geleitet von Tanja Berger. Der Nachwuchs aus der Sternfunken-Garde des TuS Kemel garantiert einen anderen Höhepunkt unter dem Zirkuszeltdach. Das gilt ebenfalls für die Schunkellieder, die Jutta Martin live singt mit dem Publikum. Das eigene Dorf hat viel zu bieten an Helden und an lustigen Episoden.

    Was sich alles zugetragen hat in der Kemeler Manege, hat Susanne Tafuro als Ortsschreiberin aufgelistet. Der Aufstieg der Fußballer in die A-Klasse geht in die Annalen ein, „Sammel deine Stars“ lautet gar der Slogan, um Alben mit Abziehbildern zu füllen. Aufregender als das Richtfest beim Kita-Anbau verlief der Fassbieranstich beim Oktoberfest, der zu einem bürgermeisterlichen Desaster führte.

    Für Gerechtigkeit sorgt das „erste Kemeler Amtsgericht“ mit Heinrich Weber als Richter. Sein Sohn Jörg lädt fünf Komparsen aus dem Saal vor zur Verhandlung über „intime Beziehungen“ bei einer Party, auf der der Angeklagte lediglich Krawatte und Socken trug und einen Bauchtanz aufführte. Allerdings kann sich der Zeuge an nichts mehr erinnern – nicht mal, wann er zuletzt nüchtern war. Am Ende sind „alle vier Herren nicht ganz astrein“ – so ein Zirkus, aber es gibt Bewährung.


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